Letzte Änderung:
11.12.2018, 09:45

Informationen

Im September 2016 hat sich die Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt einstimmig für die Errichtung eines Mahnmals für die Opfer des § 175 Strafgesetzbuch (STGB) ausgesprochen und alle Mitbürger_innen sowie interessierte Gruppen dazu eingeladen, sich an der Entwicklung und Ausgestaltung eines solchen Mahnmals zu beteiligen.

Die Regionalgruppe Darmstadt der Ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche e.V. (HuK) 
und der Verein vielbunt e.V. sowie andere interessierte Personen und Gruppen haben sich des Themas angenommen.

Für wen ist das Mahnmal gedacht:
Das Mahnmal soll an alle Menschen erinnern, die während der gesamten Geltungsdauer des § 175 STGB aufgrund Ihrer sexuellen Orientierung kriminalisiert wurden.

Ziel des Mahnmals:
Gedenken, Sensibilisieren und Mahnen, aber auch eine aufklärende und bildende Wirkung sind gewollt. Das Mahnmal soll sich gegen jede Art von Diskriminierung (auch der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität) richten und für die Menschenrechte insgesamt stehen, denn Recht kann auch Unrecht sein!

Oft ist unbekannt, dass der § 175 STGB erst 1994 abgeschafft wurde. Deshalb soll das Mahnmal auch in die Zukunft weisen. Es soll für die Opfer des § 175 in und um Darmstadt sein, also einen regionalen Bezug haben.

Die Initiative Mahnmal wird eine Vorauswahl treffen und ggf. um konkretisierte Entwürfe bitten sowie eine Empfehlung an die Gremien der Wissenschaftsstadt Darmstadt geben.

Die endgültige Abstimmung über den Entwurf wird auf breiter Basis (z.B. per Voting) erfolgen und den städtischen Gremien zur Abstimmung übergeben.

Der Standort des Mahnmals wird in Kooperation mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu finden sein, soll jedoch ein möglichst breites Publikum ansprechen.

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